Geschichte


Im Laufe des ersten Weltkriegs übernahm der akademische Maler und Hochschulprofessor Reinhold Klaus, der mit einer Enkelin Carl Geylings verheiratet war, die künstlerische Leitung. Ihm folgte sein Sohn Wolfgang H. Klaus, der ab 1947 als Geschäftsführer tätig war. Er vereinte 1956 alle Firmenanteile in seiner Hand und führte sie als Alleininhaber weiter.
Während des zweiten Weltkriegs erwarb die Firma Geyling durch Bergung, Sicherung und Restaurierung unersetzlicher, gotischer Glasmalereibestände die besondere Anerkennung der Öffentlichkeit.
Ab 1980 führte Wolfgang H. Klaus jun., ein Ururenkel Geylings, die Firma als Alleininhaber weiter. Er übersiedelte 1967 die Werkstätte in den 5. Wiener Bezirk und trug durch die Teilnahme an internationalen Ausstellungen (New York, Los Angeles, Marseille, Barcelona, Helsinki, ...) zur Steigerung des Ansehens österreichischen Kunsthandwerkes wesentlich bei.
Im Jahre 1991/1992 veranstaltete Wolfgang H. Klaus jun. eine Galerie-Ausstellung „150 Jahre Glasmalerei Geyling“, bei der bekannte Künstler wie Prof. Fuchs, Prof. Arnulf Rainer, Prof. Prachensky und Prof. Jakowitsch sowie eine Reihe von Nachwuchskünstlern mitwirkten.

1997 wurde die Glasmalerei Geyling vom Zisterzienserstift Schlierbach (OÖ) übernommen, welches auch eine Werkstätte von internationaler Bekanntheit führt.



 






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